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Top 10 der Radfahrer-Fehler – und wie man diese vermeiden kann

Bild: fotolia.com © Rony Zmiri
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Das kennst du als ambitionierte(r) Biker(in) auch: Dir kommen Fahrräder in der dunklen Zeit ohne Licht entgegen, von Pedalreflektoren ganz zu schweigen oder Radler überholen dich auf der falschen rechten Seite in schon gemeingefährlicher Manier.
Natürlich gibt es Vorschriften – gesetzliche sogar – und die Straßenverkehrs-Zulassung-Ordnung (StVZO) hat davon ein ganzes Regelwerk geschaffen.
Viele Biker setzen sich aber leider darüber hinweg und meinen, diese Regeln gelten nur für die anderen.
Wir möchten dir mit diesem Artikel natürlich den Spaß am Fahrradfahren nicht vermiesen, sind aber wirklich der Meinung, dass du ihn deiner Sicherheit wegen lesen solltest, damit dir kein Unglück zustößt, das zu vermeiden wäre.

Über diese Thematik – wie fahre ich sicher – wirst du in unserem Shop beim Mountainbike kaufen optimal beraten. Solltest du ein für dich passendes E-Bike suchen, so können wir auch diesen Wunsch – ein E-Bike günstig zu kaufen – aufgrund des reichhaltigen Angebotes in unserem Online Shop erfüllen.

Fehler Nr.1 – keine oder schlechte Beleuchtung am Bike

Gerade in der dunklen Jahreszeit ist eine gute Beleuchtung am Rad das A und O für sicheres Fahren im Straßenverkehr. Hierzu zählen natürlich auch die gesetzlich vorgeschriebenen Reflektoren und Rückstrahler. Dies gilt besonders, wenn du ein Rennrad kaufen möchtest. Hier sind die gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich Ausstattung zu beachten.
Bitte nimm dies zur Kenntnis, denn nur wenn du rechtzeitig gesehen wirst, kann der Andere reagieren!

Fehler Nr.2 – Vorfahrtmissachtung

Oft gesehen und manches Mal mit schlimmen Folgen: Ein Biker biegt plötzlich von rechts kommend nach links ab, ohne den gerade ausfahrenden Biker zu beachten.
Dieser geht voll „in die Bremsen“, um einen Zusammenstoß mit eventuell schlimmen Folgen zu vermeiden. Dies ist einer der gefährlichsten Verstöße im Straßenverkehr und lässt jede Rücksichtnahme auf andere Verkehrsteilnehmer vermissen.

Fehler Nr. 3 – die rote Ampel ignorieren

Das geht gar nicht – und doch passiert es immer wieder:
Die Ampel zeigt rot, der (die) Biker(in) scheren sich nicht darum und fahren einfach weiter. Wenn dann noch Fußgänger, die bei Grün die Straße queren, gefährdet werden, dann hört der „Spaß“ endgültig auf. Ganz abgesehen davon, dass sich der (die) Rotsünder(in) der grob fahrlässigen Verkehrsgefährdung schuldig macht.

Ganz schlimm kann es kommen, wenn du einem PKW oder LKW auf diese Weise die Vorfahrt nimmst – dann kann es dein letzter Fehler gewesen sein.

Fehler Nr. 4– das Nebeneinander herfahren

Ja, es ist erlaubt, nebeneinander herzufahren – jedoch mit einer wichtigen Einschränkung: Du darfst den laufenden Verkehr nicht behindern!
Wie oft sieht man, ein Pärchen eng an eng zusammen auf dem Radweg radeln und der (die) von hinten nahende Radler(in) muss vom Radweg runter auf die Straße ausweichen. Dies ist einfach nicht cool und fällt auch in die Rubrik des verkehrsgefährdenden Verhaltens.

Fehler Nr. 5 – keine Handzeichen beim Richtungswechsel

Wenn du die Richtung wechselst, dann zeige dies bitte mit deinem Arm deutlich an!
Auch hier schreibt die Straßenverkehrsordnung vor, dass die Absicht des Abbiegens deutlich kenntlich zu machen ist. Ist dies nicht der Fall und wird nur, wie oft zu beobachten ist, der Arm kurz und lustlos in die Abbiegerichtung gerichtet, dann kann das Malheur eines Unfalls schon vorprogrammiert sein. Wie soll ein Autofahrer deine Absicht, die Richtung ändern zu wollen, dann richtig deuten? Also den Arm weit nach außen strecken und damit klar machen, dass du die Richtung wechseln möchtest.
Bitte denke immer daran, dass du zu den schwachen Gliedern innerhalb der Verkehrskette zählst.

Fehler Nr. 6 – keinen ausreichenden Sicherheitsabstand zu parkenden Fahrzeugen

Wer hat das noch nicht erlebt? Da radelst du gemütlich an einem parkenden Fahrzeug vorbei und plötzlich wird die Fahrertür geöffnet.
Pech für dich, wenn dein Sicherheitsabstand zum parkenden Verkehr zu gering war.
Auch, wenn du keine Schuld für diesen Unfall hattest, die Folgen für dich dürften gravierender ausfallen als bei dem (der) unaufmerksamen Autofahrer(in).
Also halte immer einen ausreichenden Abstand ein, dann bist du auf der sicheren Seite!

Fehler Nr. 7 – Toter Winkel beim Lkw

Ein oft tödlicher Unfall – der aber beim richtigen Verhalten zu vermeiden wäre – passiert leider immer noch durch den sogenannten „Toten Winkel“ beim Lkw.
Der Lkw-Fahrer sieht dich nicht, wenn du rechts neben ihm an der Ampel stehst und geradeaus weiterfahren willst, der Lkw jedoch nach rechts abbiegen will. Es hat auch wenig Sinn über schlechte Spiegel beim Lkw zu lamentieren oder darüber, dass die Schuldfrage bei dem Unfall beim Lkw-Fahrer liegt: Du lebst dann nicht mehr!
Also, vergewissere dich, ob der neben dir stehende Lkw abbiegen will und lass ihn im Zweifelsfall passieren. Denk daran, du hast nur ein Leben!

Fehler Nr. 8 – den Radweg in die falsche Richtung benutzen

Auch diese Unsitte führt leider oft zu Unfällen, die leicht vermeidbar wären.
Radwege, die für beide Richtungen von der Verkehrsbehörde zugelassen sind, müssen durch besondere Zeichen kenntlich sein (z. B. Radverkehr in beiden Richtungen frei).
Achte bitte bei deinen Touren darauf, damit niemand durch einen Unfall zu Schaden kommt.

Fehler Nr. 9 – Fahren mit Musik oder Smartphone

Natürlich fährt es sich leichter, wenn du einen coolen Song am Ohr hast oder mit deiner Freundin gerade ein heißes Thema per Handy bequatscht.
Lass es! Deine Aufmerksamkeit gehört dem Verkehr und nichts anderem!
Mal davon abgesehen, dass auch leicht ein Bußgeld gegen dich verhängt werden kann. Hier gelten die gleichen Regeln wie bei Autofahrern.

Fehler Nr. 10 – Fahren mit einem nicht verkehrstüchtigen Fahrrad

Das ist die leichteste Übung, um Fehler zu vermeiden und damit Unfälle zu verhüten.
Natürlich achtest du peinlich darauf, dass dein Bike technisch in Ordnung ist und z. B. die Reifen den richtigen Druck aufweisen, der Sattel richtig eingestellt ist, keine blinkenden Lampen installiert sind – denn diese sind nicht zulässig, und dein Bike sich in einem guten und sicheren technischen Zustand befindet.
Wenn dies so ist, dann bist du für eine sichere Fahrt gerüstet!

Disclaimer

Dieser Beitrag soll keine Rechtsberatung bedeuten und erhebt auch nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Wir wollten dich lediglich für dieses wichtige Thema ein bisschen sensibilisieren und hoffen, dass dieser Artikel dazu beiträgt, dein Biken für dich und Andere sicherer zu machen.
Selbstverständlich kannst Du uns zu diesem Thema schreiben oder anrufen. Wir helfen Dir gern im Rahmen unserer Möglichkeiten weiter.

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