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Die besten 10 Städte für einen Fahrradurlaub

Die besten 10 Städte für einen Fahrradurlaub

Schöne Orte gibt es überall auf der Welt. Manchmal liegen sie sogar direkt vor der Tür. Mit diesem Beitrag möchten wir euch einen kleinen Anreiz für eure nächste Fahrradtour geben. Wir empfehlen euch 10 Städte, vielmehr 10 unvergessliche Touren mit wunderschönen Ausblicken, tadeloser Natur und kulturellen Sehenswürdigkeiten, die ihr auf jeden Fall gesehen haben müsst.

Großstädte, Fahrradtrassen, Industriekultur und Natur: Radtour durch das Ruhrgebiet

Zwischen Duisburg und Hamm erstreckt sich das Ruhrgebiet mit einer Vielzahl an Städten, industriekulturellen Landschaften, Sehenswürdigkeiten und natürlich der Ruhr. Aus ehemaligen Bahngleisen des Güterverkehrs entstand ein in riesiges Netzt aus Radwegen, die sogenannten Bahntrassen. Bahntrassen verlaufen abseits des Straßenverkehrs durch die unberührte Natur inmitten der Stadtzentren. Durch Brücken und Tunnel muss nur höchst selten eine Straße überquert werden. Deshalb eignen sich diese Radwege besonders für Radtouren mit Kindern oder einfach für alle Radfahrer, die mitten in den Städten des Ruhrgebiets aber gleichzeitig ungestört abseits des Straßenverkehrs touren möchten. Über die Fahrradtrassen kommt man durch das gesamte Ruhrgebiet und kann an etlichen Stellen fast jederzeit in die Stadtzentren, Landschaftsparks, Sehenswürdigkeiten oder kreuzende Radwegen abfahren. Alle Fahrradrouten im Ruhrgebiet sind ausgeschildert; als besonders lohnenswert stechen die „Wasserroute“ entlang von Ruhr und Co. oder die „Route Industriekultur per Rad“ entlang zahlreicher Sehenswürdigkeiten des Ruhrgebiets heraus. Letztere führt unter anderem an der Bochumer Jahrhunderthalle, dem Duisburger Landschaftspark, dem UNESCO Weltkulturerbe Zeche Zollverein und zahlreichen Museen vorbei. Entlang der Strecken laden viele Orte zum Entspannen und Entdecken ein. Radtouren durch das Ruhrgebiet werden nie langweilig, denn hier kann man immer etwas Neues entdecken.

Durchatmen und den Alltag vergessen: Der Nordseeküsten-Radweg

Der deutsche Abschnitt des Nordseeküsten-Radwegs beginnt in Bunde an der holländischen Grenze und folgt der Nordseeküste nach Wilhelmshaven, dann weiter nach Cuxhaven und schließlich nach Hamburg. Er führt ca. 570 km durch Häfen, historische Dörfer und Dünen direkt am Meer entlang, vorbei an Windmühlen und Leuchttürmen und Naturschutzgebieten, fernab von der Hektik der Großstadt. Größtenteils sind ist der Radweg befestigt; man kann die Route abseits vom Verkehr direkt am Deich entlang oder durch das verkehrsarme Hinterland wählen. Da der Nordseeküsten Radweg auch an den Ostfriesischen Inseln vorbeiführt, bieten sich kurzer Abstecher auf die idyllischen Inseln geradezu an. Wir empfehlen die Inseln Baltrum, Juist, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge, denn dort gibt es keinen Straßenverkehr! Der letzte Streckenabschnitt von Cuxhaven nach Hamburg verläuft zu großen Teilen durch das Festland. Zum Abschluss der Radtour bietet die Hansestadt Hamburg ein vielfältiges Kulturangebot.

Ein unvergessliches Erlebnis: der Bodensee-Radweg

Der Bodensee erstreckt sich mit einer Länge von 216 abwechslungsreichen Kilometern über Deutschland, Österreich und die Schweiz. Für eine komplette Umrundung des Sees sollte man ruhig einige Tage Zeit einplanen. Es gibt Streckenabschnitte mit verschieden Steigungen und Anschlussmöglichkeiten zu weiteren Radtour-Strecken am Bodensee. Durch die malerischen Städte und Dörfer am Bodensee kann kaum ein Radfahrer durchfahren, ohne ein paar Zwischenstopps einzulegen. Ein Highlight dieser Radtour ist sicherlich die historisch geprägte Großstadt Konstanz mit ihren vielfältigen kulturellen Angeboten. Aber auch die kleineren, von Obstplantagen durchzogenen Dörfer bieten einen unvergesslichen Fahrspaß. Einige Streckenabschnitte verlaufen durch die Natur und sind nicht immer asphaltiert. Um sicherzugehen, dass auch spontane Abstecher in ein unwegsameres Gelände kein Hindernis darstellen kannst du dir, falls noch nicht vorhanden, ein Crossbike kaufen.

Mit dem Fahrrad durch die Fahrradhauptstadt: Münster

Nicht ohne Grund trägt Münster den Titel „Fahrradhauptstadt Deutschlands“. Mit mehr als 500.000 Fahrräder hat Münster mehr Fahrräder als Einwohner; täglich sind mehr als 100.000 Menschen mit dem Fahrrad unterwegs. Kaum eine andere Stadt verfügt über ein so gut ausgebautes Radwegnetz und derart viele Angebote rund ums Rad. Es gibt Radstationen zum Parken von Fahrrädern, Werkstätten und natürlich Fahrradvermietungen. Der autofreie Ring um die Stadt ist in Europa einzigartig. Aber auch abseits der Radwege verhalten sich die anderen Verkehrsteilnehmer auffällig rücksichtsvoll gegenüber den Radfahrern. Nichts desto trotz solltest du für Radtouren im Straßenverkehr für dich und deine Liebsten immer Fahrradhelme kaufen.
Von der City aus sind alle Radtour-Wege ausgeschildert. Besonders hervorzuheben seien an dieser Stelle die 100 Schlösser-Route oder die Wasserrouten WerseRadlWeg und EmsRadWeg.

Mit der Fietse durch Amsterdam

Die Fietse (Fahrrad) ist aus Amsterdam nicht mehr wegzudenken. 73 % der Amsterdamer haben mindestens ein Fahrrad, 58 % nutzen es täglich und legen dabei zusammen pro Tag zwei Millionen Kilometer zurück. In kaum einer anderen Stadt investiert man so viel in den Ausbau der ohnehin schon radfahrerfreundlichen Infrastruktur. Man kann sogar sagen, dass die Fahrräder die Autos verdrängen. Zukünftig sollen sogar Radschnellwege durch Amsterdam führen. Entlang der Grachten rollen hauptsächlich Cityräder. Die typischen Hollandräder, sind nicht selten echte Unikate. Egal ob Kinder, Hunde, Blumen oder Käse – hier wir einfach alles mit dem Fahrrad transportiert.

Ausflug ins Grüne: Das Sauerland

Wenn du Radtouren durch die Natur magst, dann wirst du das Sauerland lieben. Radwege durch große Wälder und über grüne Berge, an Bächen entlang, vorbei an idyllische Seen, historischen Klöstern und alten Burgruinen – das ist das Sauerland. Es gibt speziell ausgewiesene Strecken für Tourenradler, Rennradfahrer oder für Mountainbiker. Wer längere und steile Strecken sonst nur selten zurücklegt, für den empfiehlt sich die Radtour mit einem E-Bike. Ähnlich wie im Ruhrgebiet gibt es auch im Sauerland einen SauerlandRadring, einen 84 Kilometer langen Fahrradweg auf stillgelegten Bahntrassen, vorbei an historischen Orten und atemberaubenden Landschaften. Wenn du die Radtour ins Sauerland vom Ruhrgebiet aus starten willst kannst du innerhalb von 1 bis 3 Tagen entlang der Ruhr bis zur Ruhrquelle nach Winterberg fahren.

Nicht nur für begeisterte Bergsteiger – Radtouren im Harzgebierge

Im Harz kommt jeder Radfahrer auf seine Kosten. Wer einfach nur gemütlich durch die Natur radeln möchte, der kann auf einer der unzähligen Strecken im Harzumland mit dem Trekkingrad in aller Ruhe die sachten Hügellandschaften genießen. Wer steile Auffahrten nicht scheut und in guter Form ist, der kann sich an der Brockenauffahrt versuchen. Dabei können bis zu 900 Höhenmeter überwunden werden. Oben erst einmal angekommen darf man sich dann aber einer atemberaubenden Aussicht über das gesamte Harzgebierge erfreuen. Der Rückweg bergab ist dann aber auch deutlich entspannter als der Hinweg. Für die steile Abfahrt solltest du dich aber vergewissern, dass dein Fahrrad mit einer hochwertigen Scheibenbremsanlage ausgestattet ist, denn durch die hohe Luftfeuchtigkeit im Harz können herkömmliche Bremsen schnell mal versagen.

8 Länder, ein Radweg – der Donauradweg

Im Harz kommt jeder Radfahrer auf seine Kosten. Wer einfach nur gemütlich durch die Natur radeln möchte, der kann auf einer der unzähligen Strecken im Harzumland mit dem Trekkingrad in aller Ruhe die sachten Hügellandschaften genießen. Wer steile Auffahrten nicht scheut und in guter Form ist, der kann sich an der Brockenauffahrt versuchen. Dabei können bis zu 900 Höhenmeter überwunden werden. Oben erst einmal angekommen darf man sich dann aber einer atemberaubenden Aussicht über das gesamte Harzgebierge erfreuen. Der Rückweg bergab ist dann aber auch deutlich entspannter als der Hinweg. Für die steile Abfahrt solltest du dich aber vergewissern, dass dein Fahrrad mit einer hochwertigen Scheibenbremsanlage ausgestattet ist, denn durch die hohe Luftfeuchtigkeit im Harz können herkömmliche Bremsen schnell mal versagen.

Meer soweit das Auge reicht: Der Ostseeküsten-Radweg

Von Flensburg nach Ahlbeck auf Usedom verläuft der Ostseeküsten-Radweg 1095 Kilometer größtenteils am Meer. Der Weg führt über Deiche, vorbei an Stränden, Häfen, Wäldern und vielen idyllischen Ortschaften. Auch auf dem Weg entlang der Kieler Förde liegen die von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichneten Altstädte von Stralsund und Wismar. Entlang der gesamten Strecke kann frischer Fisch verkostet werden. Der Radweg endet schließlich auf der Insel Usedom. Die Ostseeinsel lädt dazu ein, für das Ende der Radtour noch einen kurzen Aufenthalt zum Entspannen einzuplanen.

Der Radweg Berlin-Kopenhagen

Der Radweg beginnt am Schlossplatz mitten in der deutschen Bundeshauptstadt. Hat man Berlin erst einmal verlassen, fährt man durch die weiten Landschaften Brandenburgs gen Norden vorbei an Schlössern und historischen Orten, wie zum Beispiel Oranienburg. Ein weiteres Highlight der Radtour ist sicherlich die Hansestadt Rostock mit ihrem mittelalterlichen Stadtkern. Mit der Fähre geht die Tour weiter nach Gedser in Dänemark und anschließend entlang der rauen Küste bis nach Kopenhagen und dort wird man am Hafen von Hans Christian Andersens‘ sitzende Meerjungfrau begrüßt. Der Kopenhagener Rathausplatz ist dann das vorzeitige Ende der Radtour, allerdings lädt die Fahrradstadt Kopenhagen zu weiteren spannenden Radtouren ein.

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