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E-Bike fahren lernen

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Das erste Mal mit einem E-Bike? Schön sind diese Räder anzusehen und es gibt sie in vielen Variationen. Aber wie ist dessen Handhabung? Was muss ein Einsteiger beachten, wenn er von einem normalen Fahrrad auf ein Elektrofahrrad umsteigen möchte?

Tretwerk hat sich dieses Themas angenommen und möchte dir mit diesem Artikel einen kurzweiligen Kompass geben, was du als Anfänger bei einem Pedelec beachten solltest. Keine Angst, wir wollen nicht bis ins kleinste Detail gehen, aber es gibt Dinge, die vor dem Kauf eines solchen Bikes beachtet werden sollten. Übrigens das Wort Pedelec ist die korrekte Beschreibung für ein Fahrrad mit elektrischer Tretunterstützung und bedeutet ” Pedal Electric Cycle” – es wird heute aber fast nur das Wort E-Bike verwendet.

Die Umstellung von einem normalen Fahrrad auf ein Pedelec ist zuerst ein bisschen ungewohnt. Hast du dich aber daran gewöhnt, dann willst du nie wieder ein anderes Bike fahren. Du wirst den Fahrerspaß auskosten wollen und jede Stunde auf dem Rad wird die aufs Neue beweisen, wie richtig deine Entscheidung war, sich ein Elektrofahrrad zuzulegen.

Das erste Mal mit einem E-Bike

Natürlich gibt es eine ausführliche Bedienungsanleitung des jeweiligen Herstellers der Räder. Und natürlich sind diese Anleitungen dafür geschrieben, auch gelesen zu werden. Wenn du dein neues E-Fahrrad auf die Schnelle kennenlernen möchtest, kein Problem, hier sind einige Tipps:

Tipp 1:  das Pedelec auf deine Größe anpassen

Vor der ersten Fahrt gilt es, das Fahrrad auf deine Körpergröße anzupassen. Hierzu zählen der Sattel, der Lenker und natürlich die Rahmengröße. Fehler, die schon hier gemacht werden, lassen sich nach dem Kauf nur schwer korrigieren und können dir dann den Spaß am Bike verderben. Tretwerk wird dir selbstverständlich bei dieser wichtigen Einstellung jede erdenkliche Hilfestellung geben.

Tipp 2: Anfahren mit dem E-Rad – die Einstellung der Fahrstufe am Fahrradcomputer

Anfänger sollten bei den ersten Fahrten mit der kleinsten Fahrstufe beginnen. Vielleicht sogar erst einmal, ohne Elektrounterstützung losfahren, damit du das richtige Feeling bekommst.

Danach kannst du natürlich sämtliche Fahrstufen, die das E-Bike bietet, ausprobieren und wirst beim Fahren schon merken, welche Fahrstufe die Richtige ist.

Tipp 3: Gib Dieben keine Chance

Pedelecs haben bei Dieben Hochkonjunktur! Gib diesen Verbrechern keine Chance, dein teures Fahrrad zu stehlen und achte stets auf eine sichere Abstellmöglichkeit.

Wichtig ist auch den Akku immer abzuschließen. Bei fast allen Rädern ist das möglich und sichert den Akku.

Tipp 4: Die Anschubhilfe ist an einer Steigung Gold wert

Bei den meisten Herstellern haben die Ingenieure eine sogenannte Anfahr- oder Anschubhilfe für Steigungen eingebaut. Diese nützliche Funktion kannst du am Anfang an einer leichten Steigung ausprobieren, um die Wirkung in der Praxis kennenzulernen. Sehr praktisch ist übrigens auch die Schiebehilfe. Denn gerade wenn es den Berg steil hochgeht, lässt sich mit der Schiebehilfe das Fahrrad leicht schieben und du als Fahrer vergeudest keine Energie.

Die Schaltzentrale beim E-Bike – der Fahrcomputer

Egal, ob du ein E-MTB ( E-Mountainbike) oder ein E-City Fahrrad dein eigen nennst, die Schaltzentrale ist bei allen Bikes ein wichtiges Informationsfeature.

Der Fahrradcomputer zeigt dir den Unterstützungsgrad, also den Schub, und dieser wird über den Fahrradcomputer eingestellt. Bei einigen Modellen passt sich der Unterstützungsgrad auch individuell an die Fahrsituation an. Geht es beispielsweise den Berg hoch, dann unterstützt der Elektromotor deutlich mehr, als wenn unterwegs auf gerader Strecke gefahren wird.

Alle modernen Pedelecs haben verschiedene Fahrprogramme. Diese sind für unterschiedliche Fahrsituationen gedacht, Auf gerader Strecke gibt es spezielle Eco Drive Einstellungen und bei starken Anstiegen kannst du dann die entsprechende Einstellung vornehmen. Erwachsene jeden Alters werden mit einem Elektrofahrrad nicht mehr vor steilen Anstiegen zurückschrecken, sondern diese mit Elan und Bravour meistern! Fahrspaß ist garantiert!

Der Akku – das Energiezentrum beim Rad mit elektrounterstütztem Antrieb

Einen Akku hatte früher nur ein Auto – hier hieß es Batterie. Der Ladezustand deines Pedelecs zeigt an, wie viel Restkapazität der Akku noch hat. Im Zusammenspiel mit dem Ladezustand wird auch die verbleibende Reichweite am Computer angezeigt. Allerdings ist die Reichweite natürlich stark abhängig vom eingestellten Unterstützungsgrad und vom Streckenprofil. Je mehr Energie der Motor leisten muss, desto geringer ist die Reichweite.

Geschwindigkeit und Strecke

Selbstverständlich kannst du am Fahrradcomputer immer die Anzeige der aktuellen Geschwindigkeit und der Durchschnittsgeschwindigkeit abrufen. Dazu die erreichte Maximal-Geschwindigkeit, während der Fahrt und die zurückgelegte Strecke an diesem Tag. Die digitale Innovation hat hier keine Grenzen gesetzt.

Die Innovationskraft im Fahrradbau

Der ungebrochene Hype bei den Elektro-Fahrrädern spiegelt sich bei den Herstellern natürlich auch in der Innovationskraft wieder. Die Technik ist auf höchstem Niveau und setzt von Jahr zu Jahr neue Maßstäbe.

Gab es in früheren Zeiten fast ausschließlich Felgenbremsen, so sind die heute verbauten Scheiben Bremsen richtige Hightech Wunder, die bezogen auf die Fahrtechnik, kaum noch zu verbessern sind.

Völlig egal, ob es sich um ein Mountainbike oder sogar um ein Fahrrad für hohe Geschwindigkeit- ein sogenanntes S-Pedelec, handelt, die Sicherheit beim Fahren genießt bei den Herstellern allerhöchste Priorität.

Training und Kurse – immer eine Überlegung wert

Es gibt viele Möglichkeiten sich die Fahrtechnik anzueignen, die zu dir passt – unabhängig vom Fahrradtyp. Kurse werden hierzu von den Fahrradclubs wie z. B. ADFC und andere in regelmäßigen Abständen angeboten. Sicherlich auch in deiner Nähe.

Speziell kannst du auch nach E-MTB Kursen Ausschau halten und diese für dich buchen. Achte aber bitte auf die Teilnehmerzahl, da diese oftmals begrenzt ist.

Disclaimer

Mit diesem Artikel will Tretwerk einen Beitrag zum Thema “E-Bike fahren lernen allen Radfans an die Hand geben. Wir haben den Artikel nach sorgfältiger Recherche erstellt und versucht einen möglichst umfassenden und unterhaltsamen Einblick über das Thema zu geben.

Der Beitrag erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und bedeutet auch inhaltlich keine Rechtsberatung. Für versehentliche Fehler in der Information übernimmt Tretwerk keine Haftung. Deine Anregungen und Kommentare sind willkommen. Mail oder Anruf genügt – Tretwerk und Fahrrad: Dein Garant für Preis und Qualität!

 

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