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Ergonomie am Fahrrad – das A und O für stressfreies Biken!

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Radfahren ist eine der seltenen Bewegungsarten, bei denen unterschiedliche Körperteile mit dem Medium Fahrrad im ständigen Kontakt zusammenhängend als System interagieren. Jede Änderung eines einzelnen Parameters hat Auswirkungen auf den Körper und damit direkten Einfluss auf die Effizienz der Fortbewegung. Aus diesem Grund ist es immens wichtig, dass das Fahrrad als ein einheitliches Ganzes auf den Menschen abgestimmt ist.

Tretwerk hat mit diesem kleinen Ausflug in die interaktiven Zusammenhänge, versucht das Wichtigste für effizientes Biken herauszuarbeiten und hat ein wenig hinter die meist verborgenen Zusammenhänge geschaut. Unser geschultes Team freut sich, deine Fragen zu beantworten, und steht dir selbstverständlich auch bei allen anderen Themen mit Rat und Tat kostenfrei und völlig unverbindlich zur Verfügung. Schau dir unseren Online-Shop in Ruhe an: Viele Fahrräder und natürlich auch das nötige Zubehör sind ganzjährig zu konkurrenzlos günstigen Preisen zu haben.

Unser Shop steht dir selbstverständlich rund um die Uhr zur Verfügung – und dies völlig unabhängig von Wohnort oder Region. Mit mehr als 25.000 verkauften Fahrrädern im Jahr zählt Tretwerk zu den Top-Direktversendern in Deutschland. Der Versand erfolgt schnell und ab einer bestimmten Einkaufssumme für dich kostenfrei. Tretwerk kann Fahrrad!

Die vier Punkte, auf die es ankommt!

Ergonomie ist keine Hexerei und die Punkte, auf die es ankommt, sind schnell identifiziert.

Ergonomie gibt dir die nötige Passform

Das Design des Rades nimmt deine Körperform auf und führt zu einer besseren Verteilung  der auftretenden Kräfte. Ein gutes Engineering verhindert wirkungsvoll Druckschmerzen und daraus folgende Unannehmlichkeiten.

Ergonomie führt zu einer optimalen Handhabung des Bikes

Die exakte Passform des Rades an deinen Körper sorgt für eine optimale Beherrschung aller verbauten Komponenten und bietet somit Sicherheit und Bequemlichkeit.

Ergonomie hat immer eine Lenkungsfunktion

Gekonntes Design verbunden mit einhergehender Ergonomie verhindert zuverlässig Fehlstellungen und verhindert somit körperlichen Verschleiß und Beschwerden. So werden lange Fahrten als komfortabel und keineswegs belastend empfunden.

Ergonomie und Design

Ein Bike mit seinen vielen Komponenten muss als ein Ganzes verstanden werden. Unterschiedliche Materialien mit spezifischen Eigenschaften und Schnittstellen dürfen sich nicht gegenseitig behindern, sondern müssen 100 Prozent in das Gesamtkonzept integriert sein.

Die sensiblen Bereiche oder wo das Biken Probleme schaffen kann:

Der Sitzbereich

Die richtige Sitzhaltung ist beim Biken ein wesentliches Komfortthema. Sind hier konzeptionelle Unstimmigkeiten zwischen Anatomie des Menschen und verbauten Materials zu verzeichnen, dann kann das schönste Fahrrad oft zu einem Folterinstrumente mutieren.

Dies rührt daher, dass beim Biken der größte Teil deines Körpergewichts auf der verhältnismäßig kleinen Sattelfläche Platz finden muss. Der Sitzbereich zählt deshalb zu den sensibelsten Regionen des Körpers. Dissonanzen in diesem Bereich führen zwangsläufig zu Taubheitsgefühlen an den Extremitäten und zu Sitzproblemen, die sehr schnell dazu führen können, dass es mit der Freude am Radfahren vorbei ist.

Funktionelle Konstruktion wird immer daran gemessen, dass die Druckverteilung des Körpergewichtes auf der relativ kleinen Sattelfläche mit dem Sitzknochenabstand und dem Neigungswinkel des Oberkörpers im Einklang ist. Die Sattelbreite spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle, sie muss breit genug sein, um den verlängerten Rücken schmerzfrei aufnehmen zu können.

Auf den Damm- und Genitalbereich sollte kein hoher Druck ausgeübt werden, um zu verhindern, dass Nerven und Blutbahnen abgeklemmt werden.

Der individuelle Fahrstil

Am Anfang aller Überlegungen stellt sich die unausweichliche Frage: Welchen Fahrstil bevorzugst du und welcher Fahrradtyp bist du. Die Beantwortung lässt dann folgenden Schluss zu, welche Parameter aus Sicht der Fahrrad Ergonomie für dich empfehlenswert sind:

Gemäßigtes Tempo:

Auf einem Hollandrad ist die Haltung aufrecht, beinahe senkrecht. Die Griffe sind dicht am Oberkörper, dadurch werden Arme und Hände vergleichsweise wenig belastet.

Kurzstrecke:

Auf einem Cityrad hast du immer einen super Überblick über das Verkehrsgeschehen. Der Oberkörper ist leicht nach vorn geneigt, der Lenker ist hoch eingestellt.

Längere Touren bei hohem Tempo:

Für längere Fahrten ist der Kauf eines Trekkingbikes ideal. Der Oberkörper ist deutlich nach vorn geneigt und bildet eine ergonomische Ideallinie. Der Abstand zwischen Sattel und Lenker ist im Vergleich zum Cityrad bedeutend weiter. Das entlastet bei langen Distanzen Wirbelsäule und das Gesäß. 

Sportliches Radfahren:

Sport- und Rennräder sind von zu Haus aus auf Geschwindigkeit getrimmt. Kraftvolle Antritte und aerodynamisches Fahren zeichnen diese Spezies besonders aus. Der Körper ist stark nach vorn geneigt, wobei der Sattel höher als der Lenker ist. Diese Haltung ermöglicht eine effiziente Kraftübertragung, erfordert aber von dir eine leistungsorientierte Körperspannung und damit einen guten Trainingszustand der Rücken-, Schultern-, Bein-, und Bauchmuskulatur. Wenn da noch ein Trainingsversäumnis vorhanden ist, dann bitte dieses schleunigst ausgleichen!

Was jeder(e) Biker(in) tun kann, damit das Radfahren wirklich Spaß macht:

Das Fahrrad von der Stange hat alles, was gut und teuer ist. Soweit gut und schön. Ist es aber auch ergonomisch auf deine ganz spezielle Körperform eingestellt?

Einer Studie des Zentrums für Gesundheit an der Deutschen Sporthochschule Köln zufolge sagten rund 60 % der Befragten, sie hätten bisher nichts oder nicht viel unternommen, um Beschwerden beim Fahrradfahren zu reduzieren.

Diese Aussage lässt erschreckend aufhorchen! Dabei ist es ein Kinderspiel eine Verbesserung des Körpergefühls beim Biken zu erreichen.

Jedes Fahrrad muss individuell auf die Person eingestellt werden. Sollten Lenker, Griffe, Sattel oder die Sattelstütze nicht den ergonomischen Grundsätzen entsprechen, so lassen sich diese im Fachhandel leicht und günstig nachrüsten.

Mit dieser Sofortmaßnahme gelingt es schon einmal, die gröbsten Fehleinstellungen in Eigenregie zu beheben und die richtige Sitzanordnung auf dem Bike zu finden. Fahrradtypen und persönlicher Fahrstil bedingen selbstverständlich ein individuell angepasstes Feintuning. Du kannst dir aber sehr leicht in speziellen Fachzeitschriften über Stil und Ergonomie fachkundig machen oder ganz einfach: Du fragst unsere kompetenten Berater(innen) von Tretwerk.

Disclaimer:

Mit diesem Artikel wollen wir einen kleinen Leitfaden rund um das Thema Ergonomie am Fahrrad – das A und O für stressfreies Biken“ unseren Bikerinnen und Bikern an die Hand geben. Diesen kleinen Ratgeber hat unser Team sorgfältig recherchiert und versucht einen möglichst umfassenden Einblick über das Thema zu geben.

Der Beitrag erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und bedeutet auch inhaltlich keinerlei Rechtsberatung. Für versehentliche Fehler in der Berichterstattung übernimmt Tretwerk keine Haftung.

Gerne kannst du dich bei Fragen oder Anregungen an uns wenden, Mail oder Anruf genügt. Wir freuen uns auf deinen Input!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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