Tipps & Ratgeber

Fahrrad fahren in der Schwangerschaft – was ist erlaubt und was nicht?

Fahrrad fahren in der Schwangerschaft

Wenn ein Kind unterwegs ist, dann fragen sich viele Frauen, ob während der Schwangerschaft Biken noch ratsam ist. Manche Damen sind da unsicher und verzichten lieber auf das Fahrradfahren und machen so genau das Gegenteil von dem, was sie eigentlich in dieser Phase tun sollten – nämlich das Fahrrad nehmen und raus in die Stadt oder Natur.

Tretwerk hat sich dieses Themas angenommen und das Wichtigste in diesem kleinen Artikel zusammengefasst. Lass dich inspirieren von den Erkenntnissen und ziehe deine eigenen Schlüsse, dann wirst du schnell erkennen, dass auch während der Schwangerschaft Biken angesagt ist und es keinen Grund zur Inaktivität gibt. Vorrausetzung sollte aber immer die gute körperliche Verfassung und das klärende ärztliche Gespräch sein.

Solltest du gerade überlegst, ein neues Fahrrad zu kaufen, dann schau dir in unserem Onlineshop die tollen Bikes mit dem komfortablen Tiefeinsteigerrahmen an. Diese Bikes sind gerade während der Schwangerschaft sehr beliebt und es gibt sie natürlich mit oder ohne E-Antrieb. Das freundliche Tretwerk-Team wird dich in allen Fragen kompetent beraten.

Fahrrad fahren in der Schwangerschaft bringt Vorteile

Gerade während der Schwangerschaft bringt Fahrrad fahren erwiesenermaßen viele Vorteile. Die Fortbewegung auf zwei Rädern wird von vielen Damen als sehr angenehm empfunden, wenn der Bauchumfang größer und das Gehen beschwerlicher wird. Hinzu kommt, dass durch diese Art der Fortbewegung Gelenke und Knochengerüst geschont werden. Ein moderner Velosattel ermöglicht eine aufrechte Haltung, die zuverlässig Rückenschmerzen vorbeugt und die Rumpfmuskulatur nachhaltig stärkt.

Zuverlässiger Schutz vor Krampfadern durch Fahrrad fahren

Die Beine werden durch das Treten der Pedale trainiert und die Beanspruchung der Muskeln wirkt sich auf die Venen und Durchblutung positiv aus. Der gesamte Kreislauf wird schonend angeregt und die Blutzufuhr zu den Herzkammern findet verstärkt statt. Blutstau und Krampfadern – gefürchtet in der Schwangerschaft – kann somit erfolgreich vorgebeugt werden. Schon nach kurzer Zeit fühlen sich die Beine nicht mehr so schwer an und auch deinen Füßen bekommt die regelmäßige Bewegung des Pedalierens sehr gut.

Die Gefahr von Wassereinlagerungen in den Beinen verringert sich signifikant und du fühlst dich schon nach wenigen Runden fit und entspannt.

Wichtig ist darauf zu achten, dass du eine aufrechte Sitzposition einnimmst, damit das Blut richtig zirkulieren kann und es nicht zu krampfartigen Schmerzen kommt. Im fortgeschrittenen Stadium der Schwangerschaft achte bitte immer darauf, dass Sattel und Lenker so eingestellt sind, dem wachsenden Bauch ausreichend Platz zu bieten und das Sitzen angenehm zu gestalten.

Diabetes – das Risiko durch Fahrrad fahren in der Schwangerschaft reduzieren

Bekanntlich werden durch Fahrradfahren Kalorien und Fett verbrannt. Hierzu ist kein Leistungssport notwendig – es reicht ein leichtes gewohnheitsmäßiges Training über die Woche verteilt. Dies hilft, auch nach der Schwangerschaft schneller wieder die alte Figur zu erhalten. Die körperliche Betätigung bewirkt eine Senkung des Blutzuckers und verhindert so den gefürchteten Schwangerschaftsdiabetes. So gesehen ist leichtes Biken also das probate Mittel, um Diabetes gar nicht erst entstehen zu lassen.

Einige Grundregeln solltest du beachten:

  • keine Überforderung – höre auf deinen Körper, er weiß, was gut für dich ist!
  • achte auf Unebenheiten am Boden – hüte dich vor hohen Bordsteinkanten oder größeren Schlaglöchern, um keinen Sturz zu provozieren.
  • halte die Geschwindigkeit moderat – auch, wenn andere schneller sind – denke an dein Kind – sicher fahren ist gerade bei Schwangerschaft oberstes Gebot!
  • überprüfe deine Haltung beim Biken: Sitzhaltung, Sattel, Lenkung – alles muss zu deinem Körper in Ideallinie passen.
  • vermeide stark befahrene Straßen, suche Nebenstrecken mit wenig Verkehr, damit du in keine kritische Situation gerätst.
  • denke in den kalten Monaten an eine adäquate Kleidung – eine Erkältung kann der Schwangerschaft abträglich sein.
  • achte im Winter auf den Straßenzustand. Bei Eis und Schnee lieber zu Hause bleiben, das Risiko eines Sturzes ist zu hoch.
  • bei unverhofften Problemen konsultiere bitte sofort deine Ärztin oder Arzt

Wenn du dir diese kleinen Tipps merkst und sie dir zu eigen machst, dann werden Schwangerschaft und Biken keine Gegensätze sein und du fühlst dich mit der passenden Bewegung rund um wohl. Fit durch die Schwangerschaft, das schaffst auch du mit Bravour!

Disclaimer:

Tretwerk will dir mit diesem Artikel „Fahrrad fahren in der Schwangerschaft – was ist erlaubt und was nicht?“ ein paar kleine Tipps an die Hand geben. Unsere Mitarbeiter haben sorgfältig recherchiert und versucht dieses Thema ohne medizinische Assistenz zu Papier zu bringen. Deshalb ersetzt dieser Beitrag keinesfalls eine ärztliche Beratung und erhebt auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Mit diesen Ausführungen geht keine Rechts- und Gesundheitsberatung einher, dies dürfen und können wir nicht leisten. Sollte hier ein Aufklärungsbedarf bestehen, so wende dich bitte an die zuständigen Adressen deines Vertrauens.

Gerne kannst du dich bei zusätzlichen Fragen oder Anregungen an uns wenden, Mail oder Anruf genügt. Tretwerk ist 24 Stunden, 7 Tage in der Woche für dich erreichbar. Wir l(i)eben Fahrräder!

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