Tipps & Ratgeber

Fahrrad Training – wichtig, aber richtig!

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Was trainiert Fahrrad fahren?

Die dunkle Winterzeit mit schlechtem Wetter ist vorüber und mit den ersten warmen Sonnenstrahlen wird der Wunsch nach Radfahren wieder lebendig.

Egal, ob Einsteiger*in oder schon fortgeschritten, der Radsport ist eine ideale Übung, um schnell fit zu werden.

Jetzt kannst du Ergometer oder Heimtrainer vergessen und dich ganz auf die Saison draußen an der frischen Luft konzentrieren.

Vielleicht denkst du aber schon ein bisschen weiter und möchtest mit dem eigenen Fahrrad an Rennen beginnen, was natürlich eine optimale Vorbereitung erfordert.

Jeder kann es schaffen mit Ausdauer und einem intelligenten Trainingsplan, in den Olymp des Rennrad Sports aufzusteigen und mit dem eigenen Rennrad, in kurzer Zeit zu beachtlichen Leistungen zu gelangen.

Tretwerk hat sich umgeschaut, und mit unseren kleinen Tipps wollen wir dazu beitragen, in den Radsport einzusteigen und dir die richtigen Schritte für einen erfolgreichen Start an die Hand geben.

Was bringt intensives Training beim Fahrrad für deinen Körper?

Damen mögen sich fragen: „Bekomme ich durch zu viel intensives Krafttraining mit dem Bike hässliche Beine mit hervorstehenden Muskelpartien?“

Die Antwort auf diese Frage ist ein klares Nein!

Ganz im Gegenteil: Die Beine werden hübscher, da die Muskel trainiert werden und so das Gewebe keine Chance hat, Fett anzusetzen. Deine Beine werden im Laufe der Trainingszeit mit dem Bike als adäquates Trainingsgerät viel straffer und somit sportlicher aussehen.

Wie sollte mein Trainingsplan in der Praxis aussehen?

Mit einem durchdachten Trainingsplan wirst du schnell die Hohe Kunst des erfolgreichen Rennrad Sports erleben. Aber nicht nur das Rennrad steht im Vordergrund eines erfolgreichen Trainings, sondern auch die angesprochenen Übungen sollen Appetit auf mehr machen.

Ausdauer und Fitness entwickeln

Rennrad Einsteiger machen beim Fahrradtraining leider oft den Fehler, dass sie es am Anfang mit dem Training übertreiben. Das Fahrrad als Trainingsgerät für Krafttraining exzessiv zu nutzen, ist mit Sicherheit der falsche Weg zu einem erfolgreichen Rennrad Sportler.

Besser wäre es, am Anfang einfache Strecken auszusuchen und diese mit etwa 60 bis 75 Prozent der maximalen Herzfrequenz zu fahren.Als Faustregel für die maximale Herzfrequenz gilt immer noch: 220 minus Lebensalter.

Also als Einsteiger locker angehen lassen und den Grundsatz beherzigen: Weniger ist manchmal mehr!

Denk darin, dass du kein Profi bist ( noch nicht) und Du deinem Körper Zeit geben musst, damit der gewünschte Level erreicht wird.

Richtig in die Pedale treten

Es ist doch zu schön, wenn das Rad so ohne Kraftaufwand dahinrollt. So macht das Fahrrad fahren erst richtig Spaß! Ja, das stimmt schon, aber für das richtige Rennrad Training ist dies suboptimal.

Ständiges Treten sollte bei einer Trainingseinheit angezeigt sein, damit sich das Training optimal auf den Körper auswirken kann.

Eine Trittfrequenz von 80 bis 90 Tritten pro Minute gilt als ideales Maß und sorgt für ein gelenkschonendes effektives Training.Bei dieser Sequenz stellt sich fast beiläufig der gesundheitliche Nutzen für das Herz-Kreislauf-System ein, das dadurch optimal gefordert wird.

Du erreichst die maximale Sauerstoffaufnahme bei maximaler Belastung und dies bei einer nicht zu hohen Trittfrequenz.

Eine regelmäßige körperliche Bewegung reduziert das Herzinfarktrisiko fast um 50 Prozent, und der Körper immunisiert sich auch besser gegen alltägliche Infektionskrankheiten. Somit kann der Radsport als gesundheitsfördernd betrachtet werden und das Fahrrad hat einen hohen Anteil an einer präventiven Vorsorge.

Reize setzen und Trainingszeiten festlegen – so wirst du fit!

Abwechslung bei den Trainingszeiten sollten geplant werden, damit es nicht eintönig und langweilig auf dem Rad wird.

Hier hilft es schon, kleine Variationen in der Streckenführung vorzunehmen und kurze Ausdauer Spitzen, wie der Einbau von Anstiegen, helfen das der Stoffwechsel und die Kondition nachhaltig verbessert werden.

Aber bitte immer auf den Puls achten, damit dieser nicht zu sehr in die Höhe schnellt – dies ist gerade bei Anfängern wichtig, zu beachten!

Rennrad Training – häufig trainieren!

Nur durch regelmäßiges Radfahren stellen sich die gewünschten Trainingseffekte ein. Drei Mal in der Woche eine Stunde lockeres Radeln ist gerade für Anfänger der richtige Einstieg. Das Fahrrad trägt das Gewicht und der Körper wird nicht so stark belastet, wie z. B. beim Joggen.

Wer die Trainingseffizienz nach oben verschieben will, muss das Prinzip der körperlichen Kompensation beachten. Das bedeutet: Nach dem Training stell sich zunächst Ermüdung ein.

In dieser Erholungsphase regeneriert der Körper, und zwar über den vorherigen Leistungsstand hinaus. Als Faustformel gilt: Je ruhiger das Training war, desto schneller kann wieder in die Pedale getreten werden.

Die Technik beherrschen!

Gut ist, wenn Rennrad Anfänger*innen zunächst auf einem abgesperrten Gelände üben. Diese Räder sind sehr speziell und benötigen im Vergleich zum normalen Fahrrad ein besonderes Handling. Gerade beim Bremsen und durch rasche Lenkbewegungen wie z. B. beim Ausweichen von offenen Autotüren, sind fahrtechnische Übungen notwendig. Du solltest diese Übungen ernst nehmen, sie trainieren, denn sie dienen deiner Sicherheit!

Was solltest du während der Radtour trinken?

Für Freizeit Radler ist die legendäre Apfelsaftschorle ein optimales Getränk. Trinken während des Bikens ist wichtig, aber Du brauchst es auch nicht übertreiben. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass es ein Aberglaube ist, bereits schon vor dem Durstgefühl, ständig zu trinken. Erst nach einer Stunde Fahrens stellt sich normalerweise ein Durstgefühl ein, das dann auch befriedigt werden sollten.

Es gibt natürlich auch künstliche Pulver und Beimischungen, die wichtige Nährstoffe, Salze, etc. ersetzen sollen. Jedoch haben aktuelle wissenschaftliche Studien gezeigt, dass es für die Wirksamkeit dieser Mittel keinen wissenschaftlichen Beweis beim Radfahren gibt.

Weitere Lektüre oder Artikel zu diesem Thema brachten gerade die Welt und auch andere Publizisten heraus.

Das richtige Rad wählen – Mit Tretwerk zur richtigen Lösung!

Rennräder mit ihrer sportlichen Ausrichtung dienen nur dem einen Zweck: Tempo, Tempo und nochmals Tempo! Touren- oder Trekkingräder sind für das Fahren langer Strecken geeignet und Biker*innen auf diesen Rädern, sehen im Weg das Ziel!

Für das Training sind selbstverständlich beide Sporträder geeignet.

Wichtig sei beim Kauf eines Fahrrades ist, dass die Geometrie des Rades zum Körper des Fahrers passt. Schaltung und Bremsanlage sind ebenfalls wichtige Kriterien bei der Wahl des richtigen Bikes.

Natürlich sind auch Mountain-und E-Bikes geeignet, mit dem Training zu beginnen und deine Form wieder auf Vordermann zu bringen.

Lass dich von Tretwerk beraten, wir wissen, worauf es beim Radfahren ankommt!

Disclaimer:

Mit diesem kleinen Artikel  und Tipps wollten wir einen kleinen Ratgeber rund um das Thema „Fahrrad Training – wichtig, aber richtig!“ herausgeben. Richtiges Training ist die Basis zum Erfolg!

Bei allen Fragen kannst du dich vertrauensvoll an Tretwerk wenden, unsere Experten können dir bei allen Fragen rund um das Fahrrad und Training sicherlich weiter helfen.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar und erhebt auch nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Gerne nehmen wir deine Anregungen oder Kritik entgegen. Anruf oder Mail genügen.

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