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Knie kaputt, ist Fahrrad fahren zu empfehlen?

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Viele Menschen – egal, ob Frau oder Mann, leiden unter Knieproblemen. Die Ursache dieser Beeinträchtigung liegt vielfach an der Abnutzung der Gelenke – bekannt unter dem medizinischen Begriff „Arthrose“.

Neben Schwimmen ist radeln jedoch der ideale Sport für Menschen mit Gelenkeinschränkungen. Normalerweise wird bei dieser Personengruppe von zielgerichteter Belastung abgeraten, da das auf den Kniegelenken lastende Körpergewicht sich schädigend auf die Kniegelenke auswirken kann. Beim Radfahren sieht dies aber anders aus:  Weil das Gewicht des Körpers zu 70 bis 80 Prozent auf dem Sattel lagert, werden die Kniegelenke beim Radfahren wesentlich weniger belastet als es zum Beispiel beim Joggen der Fall ist. Muskeln und Gelenke werden bewegt, ohne das eigene Körpergewicht tragen zu müssen – und dies tut den Gelenken gut.

Da beim Radfahren immer die gleiche Bewegung wiederholt wird, sorgt die kreisförmige, regelmäßige Beinbewegung dafür, dass die Gelenkknorpel intensiver durchblutet und dadurch vermehrt Gelenkflüssigkeit produziert wird. Die wirkt wie eine Art “Schmierfilm” zwischen den Gelenkknorpeln, die durch die Arthrose in Mitleidenschaft gezogen sind. Die vermehrte Ausschüttung von Gelenkflüssigkeit verhindert somit wirkungsvoll die Reibung zwischen den Gelenkflächen. Bewegungen werden als weniger schmerzhaft empfunden und als Nebeneffekt enthält die Gelenkflüssigkeit wertvolle Nährstoffe, die den Knorpel zusätzlich versorgen. Somit ist Fahrradfahren eine außer Frage stehende sinnvolle Therapie gegen Gelenkverschleiß!           

Tretwerk hat recherchiert und sich schlaugemacht, was es mit diesem Thema auf sich hat und will Dir in diesem kurzen Artikel die Zusammenhänge ein bisschen näher bringen.

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Radfahren nach der OP?

Völliger Unsinn ist es zu glauben, dass nach einer Gelenkoperation kein Sport mehr betrieben werden kann. Ganz im Gegenteil!

Selbst nach dem Ersatz eines Gelenks, zum Beispiel am Knie, muss Niemand auf Sport verzichten.

Ist die Operation gut verlaufen, raten die meisten Ärzte zwar zu einer temporären Sportpause von etwa sechs Monaten. Bewegen kann und sollte man sich in dieser Zeit aber trotzdem. Mit der richtig verordneten Physiotherapie wird der Heilungsprozess optimal unterstützt und bald gibt es keinen Hinderungsgrund mehr, das geliebte Fahrrad nicht aus dem Keller oder der Garage zu holen.

Das Knie – ein Wunderwerk im menschlichen Körper

Neben den Händen sind die Knie ein von der Natur geschaffenes Wunderwerk, dessen überragende Bedeutung wir erst begreifen, wenn es nicht mehr so richtig funktioniert.

Auftretende Knieschmerzen können eine Vielzahl von Ursachen haben, da viele Teile (Sehnen, Muskeln, Knochen, Knorpel) für die Funktionalität verantwortlich zeichnen.

Die meisten Probleme lassen sich durch Dehnen, Kräftigung der Muskulatur in den Griff bekommen. Sollten diese längere Zeit anhalten, dann ist es jedoch geraten, sich einem Spezialisten anzuvertrauen, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Bei andauernden Schmerzen im inneren und äußeren Bereich des Knies ist meistens der Meniskus der Übeltäter schnell ermittelt.

Hierbei handelt es sich um Knorpelmasse, die verhindert, dass die Knochen aufeinander reiben. Fehlstellungen können leicht dazu führen, dass einer der beiden Menisken so stark belastet wird und dadurch Schmerzen verursacht. Scheue dich nicht in diesem Fall den Facharzt (Orthopäden) aufzusuchen, damit die Schmerzursache sicher erkannt und durch eine gezielte Therapie behandelt werden kann. Nicht immer ist eine OP die Ultima Ratio, oft können diese Einschränkungen auch durch eine gute Physiotherapie behandelt werden.

Präventiv den Knieproblemen entgegenwirken

Es gibt so kleine Tricks oder leicht zu merkende Maßnahmen, wie du deine Knie wirksam gegen Überforderung oder Verschleiß schützen kannst:

  • Schütze deine Knie vor Kälte.

Gerade im Frühling und Herbst solltest du die die vorherrschenden Temperaturen nicht unterschätzten. Kälte fördert Knieschmerzen! Darum lange Hosen oder Knielinge, damit die empfindlichen Partien nicht auskühlen. Dies ist ganz besonders bei kalten Wintertouren angesagt und sollte beachtet werden.

  • falsche Trittfrequenz und Fußwinkel.

Trete niemals mit weniger als 60 Umdrehungen in der Minute. 80 bis 100 Umdrehungen sind optimal. Deine Knie werden es danken, da mit dieser Trittfrequenz schonendes Biken ermöglicht wird.

  • Muskelübungen gegen Knieschmerzen vor dem Radfahren

Wärme dich unbedingt vor jeder Radtour auf. Dadurch beugst du wirksam Knieschmerzen vor. Achte bei den Beugeübungen darauf, dass dein Kniewinkel nicht zu spitz wird und über den Zehen steht. Lass dir Zeit und gehe immer nach dem gleichen Aufwärmschema vor, damit sich der Ablauf fest ins Gedächtnis einprägt.

  • Nehme erste Anzeichen einer Knieproblematik ernst
  • Abnutzung von Sehnen und Bändern
  • Schleimbeutelentzündung, dabei schwillt das Knie an und wird rot.
  • Veränderung vom Knorpel, da hörst du ein Knirschen im Knie.

Bei diesen Anzeichen, bitte keinen falschen Mut beweisen, hier ist der richtige Adressat der Facharzt und dies so schnell wie möglich.

Disclaimer:

Mit unserer kleinen Recherche: Knie kaputt, ist Fahrrad fahren zu empfehlen?

wollen wir unseren Bikerinnen und Bikern einen kleinen Beitrag zur Vorbeugung und Wissensvertiefung an die Hand geben. Unser Team hat die Materie sorgfältig recherchiert und versucht einen ersten Einblick über dieses Thema zu geben.

Der Beitrag erhebt selbstverständlich nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und bedeutet auch inhaltlich keinerlei Rechts- oder Medizinberatung, die wir schon aus gesetzgeberischen Vorschriften nicht leisten können und dürfen.

Für versehentliche Fehler in der Berichterstattung übernimmt Tretwerk keine Haftung.

Gerne kannst du dich bei Fragen oder Anregungen an uns wenden, Mail oder Anruf genügt. Wir freuen uns auf deinen Input!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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