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So lernen Kinder richtig Radfahren

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Kinder lernen bekanntlich schnell – diese Eigenschaft trifft natürlich auch auf das Fahrradfahren zu. Rad fahren lernen ist für die Kleinen eine wesentliche Ausbildung und geht, wenn es richtig gemacht wird, immer mit einer positiven Entwicklungsstufe beim Kind einher.

Eltern sollten aber nicht zu ehrgeizig vorgehen und dem Kind die nötige Zeit einräumen, selber den Wunsch Fahrrad fahren zu wollen, zu äußern.

Mit welchem Alter sollte das Kind beginnen?

Das Alter des Kindes ist nicht die so entscheidende Rolle. Ein bestimmtes Alter, in dem ein Kind Fahrrad fahren können muss, gibt es nicht. Jedes Kind hat sein eigenes Ego und damit auch seine ganz individuelle Entwicklungsstufe. Manche Kinder sind schon mit 3 Jahren so weit – andere erst mit 4 oder 5 Jahren. Wichtig ist, dass das Kind über die motorischen Fähigkeiten verfügt, um auf ein Lauf- oder Kinderrad zu steigen.

Die Suche nach dem richtigen Kinderfahrrad

Ein Kinderrad zu kaufen ist keine allzu große Sache. Wichtiges Kriterium hierbei ist, das richtige Kinderfahrrad zu kaufen. Heute stehen die Eltern oftmals vor dem Problem einer überaus großen Auswahl an Kinderfahrrädern aller Art. Soll es erst einmal ein Laufrad sein – oder doch besser ein einfaches Kinderrad für den Beginn? Diese Fragen müssen sauber geklärt werden und mit dem Kind auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden, damit das Lernen auch die erwarteten Früchte trägt. Tretwerk mit seinem kompetenten Beraterteam hat die richtigen Antworten auf die vielfältigen Fragen nach dem richtigen Kinderfahrrad.

Das Thema Stützräder

Stützräder galten lange Zeit für das ideale Mittel, dem Nachwuchs ziemlich einfach, das Fahrradfahren beizubringen. Heute denkt die Fachwelt anders darüber. Stützräder erleichtern nach den Erkenntnissen der Experten das Fahren keinesfalls, sondern verkomplizieren den Lernprozess. Es wird den Kids ein vollkommen falsches Fahrgefühl vermittelt, in dem das Lernen des richtigen Ausbalancierens des Rades vollkommen ausgeblendet wird. So wird dem Kind suggeriert, dass es nicht umfallen kann. Diese Fehlannahme lässt sich später, wenn die seitlichen Stützräder abmontiert sind, nur schwer korrigieren. Da das Fahren dann im eigentlichen Sinn neu erlernt werden muss, kann es beim Nachwuchs schnell zu einer lustlosen Phase führen, die dem Lernzweck völlig entgegenwirkt. Der Einsatz von Stützrädern sollte daher vermieden werden und nur in dem Fall zum Einsatz kommen, wenn es keine andere Möglichkeit des Lernens gibt und dann auch nur als Ausnahmefall gelten.

Unnötigen Stress vermeiden und die Voraussetzungen für richtiges Fahren schaffen

  • Regel Nummer eins lautet: Nur auf verkehrsfreien oder verkehrsberuhigten Plätzen mit dem Kind üben! Geeignet sind asphaltierte Plätze, die einen ruhigen Lauf des Kinderfahrrades garantieren. Fast in jeder Gegend gibt es z. B. Supermärkte, die über großflächige Parkplätze verfügen, auf denen nach Geschäftsschluss geübt werden kann.
  • Regel Nummer zwei lautet: Alle Sicherheitsvorkehrungen treffen, damit die Unfallgefahr gebannt ist. Hierzu zählt, dass das Kind von Anfang an einen Fahrradhelm trägt, damit bei einem Sturz die empfindliche Kopfpartie geschützt ist. Des Weiteren sollte das Kind ein festes Schuhwerk tragen, damit die Pedale mit dem erforderlichen Druck getreten werden kann – bitte keine Badeschuhe oder Ähnliches beim Fahren.
  • Regel Nummer drei lautet: Das Kind vorsichtig an das neue Thema heranführen und Geduld zeigen, wenn es am Anfang nicht so klappt wie gedacht. Schwierigkeiten im Anfangsstadium sind normal und können nur durch einfühlsames Verhalten behoben werden. Lautes Reden oder gar Schimpfen wirkt kontraproduktiv und lässt beim Kind die Freude am Fahrradfahren lernen schnell schwinden.

Die ersten Fahrversuche mit dem neu gekauften Kinderfahrrad

Die ersten Fahrversuche sind naturgemäß beim Kind oft mit einem Angstgefühl umzufallen begleitet. Kommt es dann zu einem frühen Sturz, kann dies den ganzen Lernprozess zunichtemachen. Um gerade dies zu vermeiden, sollten die Eltern unterstützend links oder rechts vom Kind nebenher laufen, um sofort helfend eingreifen zu können, wenn das Rad droht, aus der Balance zu geraten. Eine Elternhand auf die Schulter des Kindes gelegt wirkt ungemein beruhigend und gibt dem Kind das nötige Vertrauen, dass Papa oder Mama schon aufpasst, dass nichts passiert.

Das erste Kinderfahrrad – Sicherheit und Tauglichkeit müssen ganz oben stehen!

Ein Kinderfahrrad zu kaufen ist dank des guten und kompetenten Fachhandels keine große Angelegenheit. Eine gute Beratung, wie Tretwerk sie anbietet, wird immer darauf abzielen, dem Kunden das richtige Produkt für den richtigen Einsatz zu verkaufen. So muss ein Kinderfahrrad nicht schon mit allen Accessoires wie Reflektoren, Fahrradklingel oder Beleuchtung von vornherein ausgestattet sein. Vielmehr sollte es darauf ankommen, dass das Kinderfahrrad über einen Kettenschutz verfügt, damit sich die Beinchen nicht in der Kette verfangen können. Sicherheitslenkgriff und ein gepolsterter Aufprallschutz am Lenker sind empfehlenswerte Komponenten, die dem Schutz-und Sicherheitsbedürfnis des Kindes Rechnung tragen.

Die korrekt eingestellte Sattelhöhe, gut funktionierende Bremsen und eine aufrechte Sitzposition sind die Grundvoraussetzungen für ein erfolgreiches Fahrtraining beim Kind. Bei den Bremsen sollte aufgepasst werden, dass sie nicht zu bissig zupacken aber auch nicht zu weich eingestellt sind. Fingerspitzengefühl bei der Justierung ist hier gefragt, damit es nicht zu unabsichtlichen Stürzen aufgrund falsch eingestellter Bremsen kommen kann.

Disclaimer:

Mit diesem Artikel wollen wir einen kleinen Leitfaden rund um das Thema So lernen Kinder richtig Radfahren“ herausgeben. Diesen Ratgeber haben wir nach sorgfältiger Recherche erstellt und versucht einen möglichst umfassenden Einblick über das Thema zu geben. Der Beitrag erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und bedeutet auch inhaltlich keinerlei Rechtsberatung. Für versehentliche Fehler in der Berichterstattung übernimmt Tretwerk keine Haftung.

Gerne kannst du dich bei Fragen oder Anregungen an uns wenden, Mail oder Anruf genügt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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