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Was Senioren beim Kauf eines E-Bikes beachten müssen!

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Die Mobilität – das alte Fahrrad hat ausgedient, das Elektrofahrrad ist „en vogue“

Endlich viel Zeit für das Hobby Rad! Wenn die Arbeit passé ist, dann entdecken die Senioren*innen, dass es auch noch andere Dinge außer Büro oder Werkbank gibt. Da kommt der Gedanke, ein Pedelec zu kaufen gerade zur rechten Zeit.

Zwar kann das Alter einige Einschränkungen mit sich bringen, aber kein Senior und keine Seniorin muss fürchten, dass er oder sie auf Mobilität nun verzichten müssen.

Neueste kardiologische Erkenntnisse haben den schlüssigen Beweis erbracht, dass ein komfortables Seniorenfahrrad mit E-Motor Antrieb für den Kreislauf die beste Medizin ist und sich beim fahren eines solche Fahrrades nur selten Überanstrengung bei den Senioren einstellt.

Sicherheit und Komfort – schließen sich beim Fahrrad mit E-Motor keineswegs aus

Wichtige Merkmale beim Kauf eines E-Bikes sind Sicherheit und Komfort. Gerade bei dem Kauf eines E-Bikes kommt der Sicherheit eine ganz besonders hohe Bedeutung zu. Diese Fahrräder, die mit einem Motor betrieben werden, sind schwerer und schneller als die herkömmlichen Fahrräder ohne Motor.

Was so leicht mit Elektro-Motor-Kraft dahin rollt ist schon für Erwachsene im jungen Alter nicht so ganz ohne; für Senioren – egal ob Dame oder Herr – bedarf es schon einer guten Einweisung durch den Fachhandel und einer Übung, damit das Elektrofahrrad sicher beherrscht wird.

Die Hersteller haben bei den Pedelecs hervorragendes geleistet und so gibt es diese Bikes bereits zu erschwinglichen Preisen und in allen möglichen technischen Varianten, was Akku, Rücktrittbremse, tiefer Einstieg bei Damen und vieles mehr angeht.

Die Beispiele sind überaus zahlreich und gerade dies ist es, was die Beliebtheit dieses Rades ausmacht. Jeder findet sein Bike für jeden Zweck: E-Bike City, E-Bike für Trekking, E-Mountainbikes, E-Bike mit einer Deluxe Ausstattung, mit kräftigen unterschiedlichen E-Bike-Motoren, Rahmen aus Alu oder sogar aus Carbon. Ein wirklich großartiges Angebot von E-Bike-Modelle wartet auf den/die Fahrer*in. Damen E-Bikes mit tiefem Einstieg erfreuen sich wegen des Komforts einer immer größeren Beliebtheit.

Tretwerk ist mit seiner Expertise ein gefragter Ratgeber und hat diesen Artikel sorgfältig recherchiert. Gerade jetzt in Zeiten eingeschränkter Reisefreiheit wollen viele Senioren vom normalen Fahrrad auf ein Pedelec umsteigen und dies ist Grund genug, den Damen und Herren unserer Kunden eine möglichst umfassende Recherche an die Hand zu geben.

Wichtig! Vor dem Kauf informieren: Welches E-Bike ist das Richtige?

So unterschiedlich die Ansprüche der Menschen auch sind, so verschieden sind die einzelnen E-Bike-Modelle. Bei der riesigen Typenvielfalt ist die Verwirrung oft groß und es bedarf schon eines guten Rates vor dem Kauf, welches Rad es denn sein sollte.Senioren bevorzugen in erster Linie E-Citybikes oder E-Bikes für längere Strecken. Hier gibt es sehr komfortable Bikes mit tiefem Einstieg; diese Tiefeinsteiger E-Bikes sind gerade bei den Damen im Seniorenalter wegen des Komforts sehr geschätzt.

Bei den Bremsen haben wir es in der Regel mit Freilauf bei einer Kettenschaltung oder bei einer Nabenschaltung mit Rücktrittbremse oder ohne zu tun. Dies ist einzig und allen der Vorliebe des Fahrers*in geschuldet.

Die unterschiedlichen E-Bike Motoren: Worauf zu achten ist!

Das Fahrrad mit E-Motor kann mit Front-, Heck- oder Mittelmotor ausgestattet sein. Vor- und Nachteile sind bei allen Antriebsarten auszumachen. Stärkere E-Antriebe können in Problemlagen die Lenkung negativ beeinflussen, bei einer Kettenschaltung kann es mit der Stromversorgung schwierig werden und Tretlager-Lösungen haben einen höheren Kettenverschleiß. Es ist nicht immer eine Frage von Preis bei den verschiedenen Antriebsarten, hier muss jeder Fahrer*in individuell entscheiden, welche Antriebsart infrage kommt. Somit ergib sich folgendes Bild:

Der Front-Antrieb – ein Auslaufmodell

Beim Frontantrieb sitzt der Motor in der Nabe des Vorderrades. Diese Fahrräder haben oft einen günstigen Preis, der aber mit schwerwiegenden Nachteilen versehen ist.Hierbei schlägt die gute Gewichtsverteilung auf dem Bike positiv zu Buch, auch eine Rücktrittsbremse ist technisch machbar.

Bei Reparaturen können beide Räder leicht ausgebaut werden. Nachteilig ist jedoch, dass stärkere Antriebe die Lenkung negativ in besonderen Fahrlagen beeinflussen können. Diese Bauweise kann zu einer Überbeanspruchung des Rahmens führen und wenn es schlimm kommt, zu einem Rahmenbruch führen.

Der Hinterrad-Antrieb – auch nicht mehr ein großer Renner

Wie der Name schon sagt, der Antrieb sitzt hier im Hinterrad. Bei einer Reifenpanne ist der Ausbau des Hinterrades schwierig und von Fahrern und/oder Fahrerinnen ohne Spezialkenntnisse kaum zu bewerkstelligen. Beim Heckmotor kommt nur eine Kettenschaltung zu Einsatz, was daher schon die Befürworter einer Nabenschaltung von vornherein ausschließt. Obendrein ergibt sich bei dieser Konstruktion eine ungleiche Gewichtsverteilung, die beim fahren den Komfort mindert. Ein solch ausgestattetes Fahrrad eignet sich eigentlich nur für sportliche Fahrer, bei denen es in erster Linie nur auf Speed ankommt.

Der Mittelmotor oder Tretlager-Antrieb beim Pedelec – heute der bedeutendste Antrieb

Fast alle Pedelecs fahren heute mit einem sogenannten Mittelmotor. Die Hersteller, allen voran die Weltmarke Bosch, haben diesen Antrieb so kultiviert, dass dieser Antrieb für das richtige E-Bike das Mittel der Wahl ist. Antriebe dieser Art gibt es in verschiedenen Editionen und mit unterschiedlichen Leistungsdaten. Welche Marke von Rad es auch immer ist, dieser E-Antrieb lohnt sich auf alle Fälle, allein schon wegen seiner Zuverlässigkeit und der Wartungsverfügbarkeit im Fall der Fälle.

Der Antrieb sitzt mittig auf dem Rad, das Hinterrad wird unabhängig von der Radgröße über die Kette angetrieben. Durch die kompakte Bauweise verteilt sich das Gewicht bei dem Bike mit Mittel-Antrieb gut ausbalanciert auf das gesamte Fahrrad aufgrund des niedrigen Schwerpunktes. Der Preis ist bei diesem Modell konstruktionsbedingt teurer als die beiden vorgenannten Antriebe, aber Zoll für Zoll sein Geld wert. Einziger Nachteil bei dieser Bauart kann ein etwas erhöhter Kettenverschleiß sein.

Auf den Punkt gebracht:

Ältere Menschen haben fast die ganze Zeit über ein Auto gefahren und nun im Alter kommt der Wunsch nach Bewegung, Natur und sinnvoller Freizeitgestaltung. Schnell mal in die City – mit dem Auto bedeutet dies aufgrund der knappen Parkmöglichkeiten oft Stress pur. Abhilfe kann hier nur das Fahrrad schaffen – Tretwerk empfiehlt sich nach einem geeigneten E-Bike umzuschauen.

Wichtig ist, dass das Elektrofahrrad passt. Stimmt die Rahmenhöhe, braucht es einen passenden Lenker Vorbau, welcher Sattel ist der richtige, für welchen Zweck wird das Fahrrad überwiegend eingesetzt? Soll es ein Citybike oder doch ein für längere Touren ausgelegtes Trekking Fahrrad sein?

Diese Fragen sind vor einem E-Bike-Kauf eindeutig zu klären und zu beantworten. Fehler bei der Auswahl sind im Nachhinein nur schwer, wenn überhaupt zu beheben, und das Radfahren macht bei einem falsch gewählten Fahrrad bestimmt keinen Spaß mehr.

Auch die Größe und das Gewicht eines E-Bikes spielt eine nicht unerhebliche Rolle. In der Regel bringen diese Pedelecs so um die 25 – 30 Kilogramm auf die Waage und dies kann schon für den einzelnen Senior oder für eine nicht sonderlich trainierte Seniorin zu einem Problem werden, wenn das Pedelec z. B. einen Bahnsteig hinauf und hinunter getragen werden muss. Nicht überall sind funktionierende Fahrstühle vorhanden.

Der Akku und der Elektromotor zeichnen für das hohe Gewicht verantwortlich, dass ist bei allen Modellen gleich und es bleibt zu hoffen, dass es den Herstellern in naher Zukunft gelingt auch bei diesen Komponenten auf leicht setzen zu können. Die Zeichen deuten glücklicherweise darauf hin, dass in Bälde Pedelecs auf den Markt kommen, die deutlich leichter sind. Gerade in den letzten Monaten konnten einige Hersteller, wie z. B. die renommierte Firma KTM mit E-Bikes in Leichtbauweise aufwarten.

Im Allgemeinen lässt sich feststellen, dass es noch nie für ältere Menschen so leicht war, den richtigen Einstieg in die Welt der Elektrofahrräder zu finden. Egal, ob es Fahrräder mit Rücktritt oder ohne Rücktritt, mit sieben oder 10 Gängen, in ansprechenden Farben, mit einer sicheren Beleuchtung für Fahrten bei Dunkelheit – heute gibt es kaum noch eine Ausrede, kein geeignetes Rad zu finden. Nur sollten die Grundregeln besonders beachtet werden, damit der E-Bike-Kauf kein Fehlkauf wird.

Beratung ist das A und O vor dem E-Bike-Kauf  – gibt es bei Tretwerk kostenlos!

Wer macht es heute nicht, mal eben im Baumarkt oder Einkaufsmarkt nebenan zu schauen, um dort vielleicht auf ein optimales Angebot für ein Elektrofahrrad zu stoßen, das den Geldbeutel ein bisschen besser aussehen lässt. So tickt heute die Zeit und wie im richtigen Leben entpuppt sich hinterher so manches „Schnäppchen“ schlechthin als Schrott.

Fahrrad Kauf ist Vertrauenssache und nicht selten entpuppen sich diese Fahrräder als hochgradig gefährlich und nicht für den Straßenverkehr geeignet. Die Sicherheit, ein Bike, das Zoll für Zoll in höchster und geprüfter Qualität hergestellt wurde, kann nur der Fachhandel bieten. Die zertifizierten Händler gewähren im Regelfall zwei Jahre Garantie auf die Elektrofahrräder.

Disclaimer

Mit diesem Artikel will Tretwerk einen kleinen Leitfaden zum Thema ” Was Senioren*innen beim Kauf eines E-Bikes beachten müssen!“ Wir haben den Artikel nach sorgfältiger Recherche erstellt und versucht, einen möglichst umfassenden und unterhaltsamen Einblick über das Thema zu geben.

Der Artikel erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und bedeutet auch inhaltlich keine Rechtsberatung. Für versehentliche Fehler in der Information übernimmt Tretwerk keine Haftung. Deine Anregungen und Kommentare sind sehr willkommen. Mail oder Anruf genügt. Wir nehmen uns die nötige Zeit für dich! Tretwerk und Fahrrad – besser geht’s nicht!

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