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Welche Vor- und Nachteile haben Fitnessbikes?

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Die Vielfalt der Bikes ist so breit gefächert, dass es dem Laien schwerfällt, den richtigen Überblick über Einsatzgebiet, Fahrradtyp und Verschiedenes mehr zu erhalten. Selbst für Experten ist es nicht immer einfach, klare Begriffsbestimmungen zu definieren, da selbst die Hersteller für ein und dasselbe Bike oftmals verschiedene Bezeichnungen verwenden.

Tretwerk möchte dich mit diesem Artikel auf die oft vorkommende Bezeichnung „Fitnessbike“ aufmerksam machen und hat die Vor- und Nachteile dieser besonderen Fahrradkategorie im Vergleich zu anderen Fahrradtypen unter die Lupe genommen. Herausgekommen ist ein interessanter Aufsatz, der sicherlich dazu beiträgt, mit Irrtümern und Falschinterpretationen aufzuräumen. Viel Spaß bei der Lektüre!

Fitnessbike und Rennrad – nicht weit auseinander, aber doch deutliche Unterschiede!

Ein Fitnessbike, das schnell und sportlich unterwegs ist, verfügt über viele Komponenten, die du auch bei einem Rennrad ausmachen kannst: eine perfekt und schnell schaltende Gangschaltung, eine durchzugsstarke auf den Punkt reagierende Bremsanlage sowie schmale Reifen und Felgen, die optimal für festen Straßenbelag ausgelegt sind. Hohe Geschwindigkeiten und eine sportliche Fahrweise sind bei dieser Konfiguration kein Thema und so ist es nicht verwunderlich, dass viele Hobbybiker(innen), ein Fitnessrad zu schätzen wissen und dieses Tag für Tag im Alltagsgebrauch gerne nutzen.

Der wesentliche Unterschied zwischen einem Rennrad und Fitnessbike ist in der Geometrie des Fahrrads begründet. Ein Fitnessbike ist immer mit einem geraden Lenker ausgestattet und dies bewirkt eine andere Körperhaltung als beim klassischen Rennrad. Bei einem normalen Rennrad nimmst du eine weit nach vorn gebeugte Körperhaltung ein, um die Aerodynamik zu verbessern, während du auf einem Fitnessrad in einer aufrechten Position radelst. Mit dieser komfortablen Haltung lassen sich auch längere Touren am Wochenende völlig entspannt und stressfrei angehen. Das geringe Gewicht, das ein Fitnessbike ähnlich einem Rennrad verbucht, lässt auch den Transport in einem Verkehrsmittel oder in den heimischen Keller nicht zu einem Kraftakt ausarten.

Unterschiede zwischen Cross- und Fitnessbike:

Um das ganze Verwirrspiel um die Begriffe noch ein bisschen auszuweiten, kommt nun auch noch das viel genannte Crossbike ins Spiel. Was hat es damit auf sich? Ganz einfach, Cross-und Fitnessbikes haben ihr ganz spezielles Einsatzgebiet und sind auch sonst bezüglich der Komponentenausstattung sehr verschieden. Um zu entscheiden, ob ein Cross- oder ein Fitnessbike zu dir passt, solltest du erst einmal den von dir angestrebten Einsatzbereich festlegen.

Ein Fitnessbike orientiert sich mehr am Rennrad und ist dafür ausgelegt, auf festem Untergrund gefahren zu werden. Liegt dir daran, auch auf Schotter- oder Waldwegen zu fahren, bist du mit einem Crossbike besser bedient, denn dieses Bike geht eher in Richtung Mountainbike und verfügt zusätzlich über eine komfortable Federgabel an der Front, die sich wohltuend bei Rücken und Gelenke bemerkbar macht und dein Bike stets in einer stabilen Balance hält.

Unterteilung der Fitnessräder in drei Kategorien:

Natürlich kannst du mit einem Fitnessbike auch auf unebenem Gelände radeln. Es kommt immer auf die Komponentenausstattung des jeweiligen Herstellers an. Einige betonen mehr die sportliche Variante und sind daher auf Wald- und Feldwegen gut zu gebrauchen, andere wiederum legen den Fokus auf Speed und sind nah bei einem Rennrad und ebener Streckenführung.

Fitnessräder lassen sich allgemein in drei Kategorien zusammenfassen:

  • Kategorie Komfort

Das Fitnessrad aus der Kategorie Komfort ähnelt in seiner Bauweise dem Mountainbike. Eine gute Federung fängt Stöße, die durch Unebenheiten im Gelände unvermeidbar sind, wirksam ab. Vorteilhaft im Vergleich zum Mountainbike ist der größere Durchmesser der Räder, was sich in einer höheren Geschwindigkeit auswirkt. Das leichtere Gewicht des Fitnessbikes macht sich beim Transport positiv bemerkbar.

  • Kategorie Allround

Ein intelligenter Mix aus Mountain- und Crossbike ist das Fitnessrad aus der Kategorie Allround. Mit einem Allrounder bist du gut auf allen Strecken unterwegs. Diese

Spezies hat sehr viele Komponenten eines MTBs und die perfekte Gewichtsoptimierung sorgt für eine hohe Geschwindigkeit, ähnlich der eines Rennrades.

  • Kategorie Speed

Der schnellste Typ des Fitnessbikes ist das Speed-Fitnessbike. Mit 28-Zoll-Laufradgröße und einer guten Bodenhaftung ist das Speed-Fitnessbike schon sehr nah bei einem reinrassigen Rennrad. Speed-Fitnessbikes sind im Gelände nicht geeignet und dienen zum sportlichen Fahren auf befestigten Straßen. Besonders viele Rennradkomponenten geben diesen Bikes eine außergewöhnliche Dynamik.

Die Entscheidung welches dieser genannten Bikes eher deinem Fahrstil entsprechen kannst nur du treffen. Ein Fitnessbike ist immer eine Überlegung wert.

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Disclaimer:

Mit dieser Kaufberatung wollten wir dir ein paar Tipps rund um das Thema „Welche Vor- und Nachteile haben Fitnessbikes?“ an die Hand geben. Der Artikel stellt keine Rechtsberatung dar und erhebt auch nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Gerne nehmen wir deine Anregungen oder Kritik entgegen. Anruf oder Mail genügen.

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