Tipps & Ratgeber

Welches Fahrrad bei Rückenproblemen?

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Rückenschmerzen sind leider ein Volksleiden. Jeder von uns kann ein Lied davon singen und gerade auf dem Rad kann der Rücken arge Schmerzen und Probleme verursachen. Orthopäden raten jedoch, den geliebten Sport nicht aufzugeben, sondern nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt nach sinnvollen Methoden zu suchen, damit der sportlich ambitionierte Fahrradfahrer weiter schmerzfrei Radfahren kann.

Es ist kein Geheimnis, wer mit seinem Fahrrad die Woche über fleißig unterwegs ist, tut nicht nur für die Bewegung etwas, sondern stärkt dabei die gesamte Muskulatur und sorgt dafür als Nebengabe, dass Lunge und Herz gestärkt werden.

Speziell die Radfahrer*innen unter uns sollten wissen, dass Radfahren nicht nur für die Wirbelsäule gut ist, sondern auch für Becken und den unteren Rücken ein probates Mittel dafür ist, Rückenschmerzen in den Griff zu bekommen. So mancher Fahrer hat auf seinem Bike mit einer stabilen Sitzposition, dem richtigen Sattel und optimaler Einstellung des Lenkers erfahren, dass Fahrradfahren die Schmerzen lindern kann. Radfahren ist für die Gesundheit der richtige Weg, die individuell verschiedenen Probleme mit Erfolg anzugehen.

Tretwerk hat sich dieses wichtigen Themas angenommen und möchte dir ein paar nützliche Tipps an die Hand geben, damit dein Rennrad, Mountainbike oder E-Bike kein Schattendasein führen muss, sondern du weiterhin nach Lust und Laune Fahrradfahren kannst. Neben den allgemeinen medizinischen Aussagen kam bei unserer Recherche ein interessanter Artikel mit einem Erfahrungsgewinn heraus, den wir dir nicht vorenthalten wollen. Viel Spaß bei der Lektüre dieses nach unserer Meinung sehr lesenswerten Artikels.

Radfahren für einen starken Rücken: Worauf es ankommt!

Du liebst dein Bike und doch sind da immer wieder diese unangenehmen Rückenschmerzen, die dir oft das Outdoor Fahren verleiden. Die Ursachen können vielfältiger Natur sein und oft sind es Wirbelsäule und Knie, aber auch Muskeln, können dafür verantwortlich sein. Wichtig ist es also, die Ursache zu erkennen, die körperlichen Schwachstellen zu analysieren, um wieder einen optimalen Lauf im Training zu erreichen.

Wie schnell du wieder zu deiner alten Form zurückfindest, hängt natürlich stark von den aufgetretenen Problemen ab und wie du damit umgehst.

Tipps für einen gesunden Rücken

Es kommt beim Fahrradfahren sehr stark auf die ideale Sitzposition an. Du sitzt erst dann auf deinem Bike richtig, wenn der Oberkörper etwas nach vorne gebeugt ist und das Gewicht des Körpers schwerkraftmäßig direkt über den Pedalen liegt. Diese Position stärkt beim Radeln die Muskulatur des Rückens und der Schulter. Rückenschmerzen und Verspannungen werden so vermieden, dies gilt insbesondere für Kopf und Nacken. Bitte vermeide ein starkes Beugen zu weit nach vorne, dies würde die Bemühungen einer gesunden Haltung auf dem Rad konterkarieren, da es zu einer Überbelastung der Gelenke führt. Auch für die Wirbelsäule ist diese verkehrte Haltung nicht gerade förderlich. Ein gesunder Rücken bekommt keinen Bandscheibenvorfall – dies ist nun einmal Fakt!

Richtige Bein- und Armhaltung auf dem Fahrrad – mit bisschen Übung kein Problem

Das Wichtigste beim Fahrradfahren besteht darin, die Bandscheibe zu schonen. Wer schon einmal einen Bandscheibenvorfall hatte, weiß genau, wovon die Rede ist. Hier kommt der richtigen Bein- und Armhaltung auf dem Rad eine besondere Bedeutung zu. Anzustreben ist, dass die Beine beim Fahren nicht komplett gestreckt sind, sondern, wenn der Fuß mittig auf der Pedale steht, leicht angewinkelt sind. Die obere Pedalposition darf auf keinen Fall mehr als 90 Grad betragen, sonst werden die Kniegelenke unbeansprucht.

Der Winkel von ungefähr 90 Grand steht auch für ein idealen Vorbau zwischen Rücken und Arm. Er sorgt für eine ausgewogene Beanspruchung der Muskeln und gewährleistet, dass die Handgelenke und die Rückenmuskulatur nicht zu sehr beansprucht werden. Aufpassen solltest du bei der Einstellung des Lenkers – dieser sollte so eingestellt sein, dass die Arme leicht angewinkelt und die Handgelenke nicht abgeknickt sind.

Der perfekte Fahrradsattel – welcher Fahrradsattel passt zu dir?

Alle noch so gut gemeinten Tipps und Ratschläge laufen ins Leere, wenn der Sitz, sprich Sattel, nicht passt.

Eine häufige Ursache von Schmerzen beim Radfahren rühren vom falschen Fahrradsattel her. Der Rücken tut weh, die Hände fangen an zu Kribbeln und fühlen sich pelzig an. All dies deutet stark auf einen für deinen Körper falschen Fahrradsattel hin. Abhilfe kann nur ein Sattel schaffen, der individuell auf dich zugeschnitten und damit genau auf deine Fahrpraxis ausgerichtet ist.

Unterschieden muss hier unbedingt zwischen Männer und Frauen wegen des unterschiedlichen Körperbaus. Der Abstand der Sitzknochen und die Breite des Sattels sind bei den Geschlechtern zu beachten und bestenfalls auszumessen.

Ein guter Fahrradsattel muss dies genauestens berücksichtigen, da es sonst im Bereich von kritischen Stellen wie bei den Männern die Lage der Prostata und bei Frauen der Schambeinbogen zu erheblichen Beeinträchtigungen kommen kann. Eine falsche Sitzposition wegen eines falschen Sattels kann im ungünstigsten Fall sogar die Ursache für einen Bandscheibenvorfall sein.

Jeder Fahrradsattel hat natürlich seine Berechtigung, aber nicht jeder Fahrradsattel ist für jeden gleichermaßen geeignet. Hier hilft nur eine exzellente Beratung, wie von Tretwerk kostenlos angeboten und das eigene Gefühl für absolutes Wohlbefinden.

Tretwerk hat den passenden Fahrradsattel im Angebot und jeder Sattel wird mit der für Tretwerk obligatorischen Garantie der Rücknahme sollte der Fahrradsattel einmal nicht passen geliefert. 

Wie das das richtige Fahrrad finden, damit das Fahren Spaß macht?

Es dürfte keine Binsenweisheit sein, dass für einen gesunden Rücken und für gesunde Gelenke das Fahrrad und alle Komponenten wie Sattel, Pedale, Lenker und sonstige Ausrüstung zum Fahrer*in passen muss. Hattest du das Pech, einen Bandscheibenvorfall erlitten zu haben, dann ist dieser Absatz doppelt wichtig für dich.

Damit es überhaupt nicht zu Rückenschmerzen kommt, sollten folgende Dinge berücksichtigt werden:

  • Richtige Rahmenhöhe:

Trekking-, City-, Crossbikes werden vom Hersteller in der Regel alle mit verschiedenen Rahmengrößen geliefert. Vor dem Kauf muss du also klar definieren, welche Rahmenhöhe für dich infrage kommt. Fehler, die hier gemacht werden, können leider kaum im Nachhinein korrigiert werden. Eine falsch ausgelegte Rahmenhöhe führt mit Sicherheit zu Schmerzen und Unwohlsein auf dem Rad. Bei Tretwerk kannst du kostenlos erfahren, welche Rahmenhöhe für dich die richtige ist.

  • Gute Federung – hoch interessant

Um die Stoßbelastung für die Bandscheibe und die Wirbelsäule bei schlechten Bodenverhältnissen so gering wie möglich zu halten. ist eine gute Vollfederung unverzichtbar. Die Stöße werden z. B. bei einer gefederten Sattelstütze um etwa 30 Prozent reduziert. Ein anderer Pluspunkt ist, dass eine gute Vollfederung des Fahrrades die Bodenhaftung erheblich verbessert. Dies macht das Bike beim Fahren sicherer. Gut gefederte Sattel sind gerade für Radler mit einem überstandenen Bandscheibenvorfall unerlässlich. Auch das Becken ist mit einem guten Sattel und einer überzeugenden Federung den Unebenheiten des Bodens weniger ausgesetzt und die Belastung wird reduziert.

  • Das Gewicht beim Bike – beim Radeln ein Thema – Achte darauf!

spielt bei eventuell auftretenden Schmerzen des Rückens ebenfalls eine nicht zu unterschätzende Rolle. Das Bike sollte möglichst leicht sein, damit der Rücken nicht zu stark belastet wird, wenn du es z. B. von einem Bahnsteig zum anderen tragen musst. Natürlich ist das Gewicht bei einem Rennrad sowieso schon auf das Minimalste vom Hersteller heruntergeschraubt, aber bei einem E-Bike (City- oder Mountainbike) ist Gewicht ein ernst zu nehmendes Thema.

  • Deine Fahrgewohnheiten sind ein wichtiges Kriterium

Wenn du jemand bist, der lange Strecken zurücklegt und vielleicht dem Alter geschuldet gesundheitlich kein „Top Athlet“ mehr bist, dann solltest du über die sinnvolle Anschaffung eines für dich geeigneten E-Bikes nachdenken. Mit dem elektromotorischen Antrieb werden selbst weite Strecken und Steigungen zu einem reinen Fahrvergnügen und dein Rücken und die Bandscheibe freuen sich, da du mühelos die Touren angehen kannst. Auch hier ist Tretwerk der perfekte Ansprechpartner für dich! Unser Angebot an E-Bikes von vielen zertifizierten Herstellern und ausgestattet mit Naben- oder Kettenschaltung wird dich voll überzeugen.

Disclaimer

Tretwerk hat sich des Themas ” Welches Fahrrad bei Rückenproblemen?“ angenommen und wollte dir ein paar nützliche Tipps wie Fahrrad und Gesundheit zusammenspielen näherbringen.

Der Artikel erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und bedeutet auch inhaltlich keine Rechtsberatung. Für versehentliche Fehler in der Info übernimmt Tretwerk keine Haftung. Deine Anregungen und Kommentare sind höchst willkommen. Mail oder Anruf genügt. Wir nehmen uns die nötige Zeit für dich! Tretwerk und Fahrrad – immer auf der Höhe der Zeit.

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